Susanne und Wassilios Broumas

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Haus Mecki Malinois - Wie alles begann - Zukunftspläne

 Malinoiszwinger "vom Haus Mecki"



   

Susanne Broumas,

geb, 25.10.61, gute Seele und "Zwingermeister" im Malizwinger "vom Haus Mecki". Mehrere Hunde erfolgreich auf SchH3 und IPO3 geführt. Mehrfach Teilnehmerin DVG KG + LM.
Wassilios Broumas,

geb, 26.12.64, Mehrere Hunde erfolgreich auf SchH3, FH, VPG3 und IPO3 geführt. Teilnehmer DVG KG + LM, FCI WM, Belgier WM, DM DHV, DMC + DV, DHV + FCI Quali. Helfer, Ausbilder etc.

 

Wie Alles begann und wohin die Reise gehen soll


1997 kauften wir unseren 1. Malinois, eine Hündin von unserem Freund Heiner Bruns, Zwinger v. der Wautz. Davor hatten wir ca. 12 Jahre Dobermänner, die wir von 1992 bis 1999 auch züchteten. Mit einem Dobermann war ich auch auf der Deutschen Meisterschaft 1994. Die immer schlechter werdende Qualität bei dieser Rasse führte dann zum Kauf unseres 1. Malis. Das hätten wir schon ein paar Jahre früher tun sollen ! Leider hatte diese Hündin einen zuchtausschließenden Zahnfehler, so dass wir sie mit 7 Monaten in gute Hände abgaben. Wir kauften uns eine 2. Hündin, bei Hans van Rossum, Zwinger "Halusethas" aus Holland. Diese Hündin hatte leider nicht die Qualität, die wir uns von unseren Hunden wünschten.

Einschränkungen mussten wir bei den Dobermännern schon genug in Kauf nehmen. Da dieses zu nichts führt haben wir uns schweren Herzens entschlossen, diese wirklich nette Hündin ebenfalls in gute Hände abzugeben.

1998 konnte ich dann Daneskjold Lupus von seinem Züchter Finn Bertelsen, gerade einjährig kaufen. Dafür möchte ich Finn noch heute danken. Das war endlich ein Hund wie ich ihn mir wünschte. Sehr sozial, triebig, belastbar und ein guter Arbeiter. Mittlerweile bildet er einen Grundpfeiler unserer Zucht. Ende 1998 kauften wir dann noch unsere Fury. Als wir hörten , dass diese Hündin zu verkaufen sei, sind wir umgehend losgefahren um sie anzuschauen. Wir wussten nur, dass sie blutlich sehr interessant ist und eine perfekte Zuchttauglichkeitsprüfung (heute Körung) gemacht hat. Sie hatte damals SchH1. Wir waren von ihrem tollen Sozialverhalten und Trieb so beeindruckt, dass wir sie kauften. Meine Frau machte mir ihr in den darauf folgenden Jahren die SchH3 und IPO3 unter anderem auch auf überregionalen Prüfungen. Im Januar 2002 konnten wir von einem anderen Hundesportreund die Klemmtochter Ayla de mare baltico vehemente kaufen. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt die VPG 1 und machte bei ihrem Vorbesitzer im Alter von gerade 17 Monaten eine hervorragende Körung. Diese Hündin haben wir bis zur VPG3 ausgebildet. Meiner Meinung nach ein Hündin wie es nicht ganz viele gibt.

Wir finden, dass auch unsere Zuchthündinnen, immer wieder ihr Leistungsvermögen unter Beweis stellen müssen. Wenn man, wie wir, mit diesen Hündinnen auch züchtet, kann man sie natürlich nicht so viel führen wie einen Rüden. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Züchtern sind wir sehr wohl der Meinung, dass eine Hündin Topleistungen bringen kann, ja sogar muss. Wir sind nicht der Meinung, dass die Qualität einer Zuchthündin egal sei und nur der Deckrüde gut sein bzw. Titel haben sollte.

Ich glaube, dass verschiedene Züchter aus den unterschiedlichsten Ländern gerade für diese Ansichten die Quittung bekommen. Ich habe oft von diesen Züchtern gehört, dass diese und jene Hündin zwar für die Ausbildung nicht gut ist, aber für die Zucht würde es schon reichen. Um dieses in Deutschland zu vermeiden haben die Verantwortlichen des DMC e.V. das Zuchtsystem so gestaltet wie es momentan ist. Das heißt, zuerst eine Wesensprüfung und dann die Körung. Für Rüden und Hündinnen gleich. Das ist sicher der Hauptgrund, warum die in Deutschland gezüchteten und geführten Hunde momentan besser sind als die Hunde aus anderen Ländern. Viele Leute aus anderen Ländern sind der Meinung, dass in Deutschland die Zuchtkriterien zu hoch sind.

Wir sind da anderer Meinung. "Ein für die Zucht wertvoller Hund kann unseres Erachtens jederzeit eine "faire" Körung im DMC e.V., ohne dieses monatelang zu trainieren, bestehen. Leider ist die Körung meiner Meinung nach in der letzten Zeit ein bißchen zu sehr in die falsche Richtung abgedriftet. Es wird nicht mehr bzw. nur noch selten die wirkliche genetische Qualität der Hunde abgefragt, sondern es wird oftmals nur noch durch eine überzogene Arbeit in der Ausbildung herumgestochert. Das führt wiederum dazu, dass für die Körung sehr viel trainiert wird/werden muß. Leute die gut trainieren mit dem Typus Hund, der oft aus "Verzweifelung" in den Arm beißt erreichen gute Ergebnisse und Leute die dieses Know How nicht haben erleiden oft Schiffbruch. Da muß der DMC umdenken, tut es meines Wissens nach auch. Man denkt wohl über eine neue "alte" Form der Zuchtselektion nach, was auch dringend notwendig ist !

Die "alte" ZTP war meiner Meinung nach zur Ermittelung der genetischen Veranlagung für mich das bessere Instrument, weil halt nicht so trainierbar. Die nervlichen Belastungen wurden durch "Umweltreize" gesetzt und nicht durch eine überzogene, "unfaire" und lediglich technisch schwierige Helferarbeit.

Gleichzeitig bin ich aber auch der Meinung, dass der verantwortungsvolle Züchter, der Ahnung vom Hund hat, auch ohne ein deutsches Zuchtsystem gute Hunde züchten kann. Man darf nur nie die Augen verschließen vor den Einschränkungen der eigenen Zuchthunde. Kein Hund ist perfekt, aber wenn die Einschränkungen zu groß werden sollte man mit diesen Hunden halt nicht züchten. Dieses sollte natürlich für psychische sowie auch für physische Einschränkungen gelten. Was nützt mir ein triebiger und harter Hund, wenn er HD oder sonst was hat. Noch ist beim Malinois genug Potential vorhanden, um extrem selektieren zu können. Diesen Luxus können sich Züchter anderer Rassen schon lange nicht mehr erlauben.

 

Man kann die "beste" Zuchtselektion haben, wenn es aber an Einstellung, Wissen, Ehrlichkeit und Weitblick bei den Züchtern hapert wird jede noch so gute Rasse auf Dauer kaputtgezüchtet !!! Die Züchter sind verantwortlich für die Qualität einer Rasse und nicht ein Verband. Die geben uns lediglich mehr oder weniger gute Rahmenbedingungen an die Hand. Nicht mehr und nicht weniger !!!!

Auf die oben erwähnten Hunden, auf Kindern und Enkel von diesen, bauen wir nun kontinuierlich unsere Zucht auf. Sie sind alle gesund, stammen aus guten aber nicht absolut identischen Blutlinien und haben bisher keine Krankheiten vererbt. Wir hoffen, dass dieses auch so bleibt. Kleine Erfolge konnten wir bereits einfahren. Einige unserer Hunde haben bereits Wesensprüfungen und Körungen im DMC bestanden. Aus verschiedenen Würfen haben unsere Hunde, obwohl gerade erst 3 jährig, hervorragende Ergebnisse (über 290 Punkte) auf VPG/IPO/DPO Prüfungen erreicht. Einige unserer Hunde sind bereits erfolgreich auf überregionalen Prüfungen geführt worden. 2 Rüden aus unserer Zucht sind bereits erfolgreich auf der Belgier- und FCI WM gestartet. 6 Hunde aus unserer Zucht haben erfolgreich diverse Diensthundprüfungen abgelegt. Weitere unserer Hunde sind auch erfolgreich auf diversen nationalen Meisterschaft (dänische Meisterschaft, holl. Meisterschaft, deutsche Meisterschaft, Kreis- und Landesmeisterschaften .....) mit großem Erfolg gestartet. Wir hoffen, dass sich noch viele unserer jungen Hunde auch entsprechend weiterentwickeln. In den nächsten Jahren wird sich vieles zeigen, denn auch wir müssen erst einmal beweisen gute Hunde über mehrere Generationen gezüchtet zu haben !!! Bisher haben wir fast nur Hunde aus anderen Zwingern (was auch nicht anders möglich ist am Anfang) in unserer Zucht verwendet. Wir haben bis dato lediglich die Basis für eine erfolgreiche Zucht über Generationen hinweg geschaffen. Wir hoffen, dass uns dieses gelingen wird.

 
 

Malinoiszwinger "vom Haus Mecki"








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